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Das SOFI in Stichpunkten

Das Soziologische Forschungsinstitut Göttingen (SOFI) wurde im Jahr 1968 als nichtkommerzielles, universitätsnahes Institut gegründet. Die Rechtsform ist ein eingetragener gemeinnütziger Verein. Angewandte, um Zeitdiagnostik bemühte  Grundlagenforschung steht im Mittelpunkt der Institutsarbeit. Mit der Gründung des SOFI erhielt die empirische Sozialforschung in den Bereichen Arbeits- , Industrie-  und Bildungssoziologie in Göttingen eine breite und kontinuierliche Basis. Bereits seit der Institutsgründung besteht eine enge Anbindung des SOFI an die sozialwissenschaftliche Fakultät der Universität. Im Jahr 1983 hat der Senat der Universität dem SOFI den Status eines „Instituts an der Universität“ zuerkannt.

Forschungsschwerpunkte

Seit seiner Gründung beschäftigt sich das SOFI insbesondere mit Problemen der Arbeits- , Industrie-  und Berufsbildungssoziologie. Die aktuelle Forschung konzentriert sich auf folgende Forschungsperspektiven:

• Arbeit im Wandel:
Die Forschung leistet hier einen Beitrag zu den Debatten zum Strukturwandel der Arbeitsgesellschaft, zur Bedeutung neuer Arbeitsformen und Branchen sowie zur "Individualisierung" und "Subjektivierung" von Erwerbsarbeit. Charakteristisch für die SOFI-Forschung ist dabei die enge Verschränkung objektiv und subjektiv gerichteter Arbeitsanalysen auf der Grundlage umfassender Empirie. Qualitative Verfahren haben einen hohen Stellenwert.

• Wandel von Produktions  und Innovationsmodellen:
Wichtige Themen in diesem Bereich sind Fragen der Globalisierung, Wechselwirkungen zwischen institutionellem Wandel und betrieblichen Produktions- und Innovationsstrategien sowie die sozialen Wirkungen neuer Technologien - insbesondere im Bereich Information und Kommunikation.

• Sozialmodell: Arbeit-Bildung-Lebensweise im Umbruch:
Hier stehen die Themen Prekarisierung von Arbeit und der Umbau des Sozialstaates, aber auch veränderte Bedingungen und Folgen individueller Bildungsprozesse und Verläufe im Zentrum verschiedener Forschungsprojekte.


Institutsstruktur

Das Institut erhält eine institutionelle Grundfinanzierung durch das Land Niedersachsen. Überwiegend erfolgt die Finanzierung des SOFI durch Drittmittel u.a. von Landes- und Bundesministerien, anderen öffentlichen Einrichtungen, der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Volkswagen-Stiftung, der Hans-Böckler-Stiftung, der Europäischen Union und in geringem Maße auch von Verbänden und Unternehmen.

Die Leitung des Instituts liegt bei dem von der Mitgliederversammlung gewählten Direktorium. Es wird dabei von den Sprechern der Forschungsschwerpunkte sowie vom Präsidium unterstützt.

Ein Kuratorium begleitet und begutachtet die Forschungsarbeit des Instituts.